Tipps & Tricks

Hecke schneiden

Die beste Ordnung im Schnitt kann man ohnehin nur im Sommer erhalten, da Unebenheiten im Wachstum im blattlosen Zustand nicht gesehen werden können.

Alle einjährigen Triebe, die sich während einer Wachstumssperiode gebildet haben, schneidet man zurück. Dadurch bekommen sie wieder Form und werden im Laufe des Sommers etwas schwächer wachsen. Das weitere Wachstum wird dann mit einem Spätsommerschnitt im August oder September reguliert.

Ist ein Verjüngungsschnitt vorgesehen, wird dieser während der Winterruhe durchgeführt. Stutzen Sie die Hecke allerdings maximal bis zu einem Drittel.

Die beste Schnittform für einen Dichten Wuchs ist die sogenannte Trapez-Form. Die Hecke wird also unten breiter geschnitten als oben. Als Grundformel kann gelten: Pro Meter Heckenhöhe nach oben 10cm schmaler werden. Beachten Sie dabei, dass die Neigung an beiden Seiten vorhanden sein muss. Eine 2 Meter hohe Hecke sollte also an der Basis ca. 80cm breit und an der Krone 40cm breit sein.
Neue Triebe bildet Ihre Hecke nach dem Schnitt nur aus, wenn nach dem Schnitt gründlich und regelmäßig gewässert wird.

Hohe Hecken schneiden Sie am besten mit einem Heckenschneider, also einer Heckenschere an einer Verlängerung. (Tanaka TPH-Modelle). Der Schnit auf dem Heckendach wird durch Heckenscheren mit Schnittgut-Sammelblech erheblich erleichtert, da das Absammeln der abgeschnittenen Äste entfällt.

Einen geraden Schnitt am Heckendach erhalten Sie, wenn Sie eine Schnur zwischen zwei fest stehenden Stangen oder Pfählen entlang der Hecke spannen. So können Sie die Krone wie an einem Lineal entlang schneiden.

Sind Laubgehölze unten an der Basis licht geworden, hilf nur ein radikaler Rückschnitt auf ein Drittel außerhalb der Wachstumsphase.

Lücken in der Hecke können Sie optimal im März/April mit neuen, kräftigen Pflanzen schliessen.
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