Tipps & Tricks

Ein Komposthaufen ist der ideale Platz für Gartenabfälle

Eine Grundfläche von ca. 1,5 x 1,5 Meter ist ideal. Nacheinander werden verschiedene Schichten angehäuft. Die unterste Schicht sollte zu Beginn aus grobem Material wie geschnittenes Holz oder Häckselgut bestehen. Die Herkules Schredder 3500 oder 4000 leisten dabei Wertvolle Dienste, da das Häckselmaterial stark aufgefasert wird und daher schnell verrottet.
Darüber kann nun ein Kompostbeschleuniger aufgebracht werden. Der natürliche Helfer wäre hier Kompost aus dem Vorjahr. Im Fachhandel lassen sich aber auch spezielle Produkte erwerben.
Darüber geben Sie eine dünne Schicht Gartenerde mit Kalk. So wird der Geruchsbildung vorgebeugt.

Nun können im Wechsel Garten- aber auch Küchenabfälle sowie Erde aufgeschichtet werden.

Zur Verwendung eignen sich Pflanzen- und Essensreste, Häckselgut, etwas Rasenschnitt (nicht zu viel, da der Kompost sonst zu stark erhitzt wird. Wenn Sie mit den Herkules Combi-Rasenmähern mulchen fällt auch kein Rasenschnitt an!), aber auch Kaffeesatz. Nicht geeignet sind behandeltes Holz, Zitrusfrüchte oder gekochte Speisen. Verboten ist auch krankes Laub, da sich Pflanzenkrankheiten im Garten verbreiten könnten. Gleiches gilt für Unkräuter, die noch Samen tragen.

Am besten entwickelt sich Ihr Kompost, wenn seine Bestandteile möglichst vielfältig sind.
Der fertige Kompost wird umgeschichtet, wenn er nach einigen Wochen in sich zusammengefallen ist. Dieser Vorgang muss in der Folgezeit mehrfach wiederholt werden. Nach etwa neun bis zehn Monaten ist dann der erste hausgemachte Dünger fertig.
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