Tipps & Tricks

Bäume schneiden

Grundsätzlich werden Bäume in der Zeit nach dem Abfall des Laubes bis zum Austrieb im Frühjahr geschnitten. Schneiden Sie nur, wenn es frostfrei ist. Gefrorene Zweige dürfen nicht bewegt werden!
Süß- und Sauerkirschen, Pfirsiche, Johannis- und Stachelbeeren werden am besten nach der Ernte geschnitten.

Beim Sommerschnitt, zu empfehlen bei Äpfeln und Birnen, werden nur junge Triebe entfernt, die zum Kronenaufbau nicht benötigt werden. Auf keinen Fall dürfen dabei der Mitteltrieb und die Astverlängerungen geschnitten werden.

Der Erziehungsschnitt sollte knapp über dem Auge, jedoch ohne dieses zu verletzen durchgeführt werden.

Wichtig beim Zuschnitt von Seitenästen ist es, keine Stumpen stehen zu lassen, da diese eintrocknen und die Verheilung der Wunde hemmen können. Stumpfe Scheren erzeugen Quetschwunden die schlecht verheilen.

Zum Schnitt an höher gelegenen Ästen eignen sich insbesondere die Tanaka Hochentaster. Viele Schnitte können so vom Boden aus durchgeführt werden.

Es ist von Vorteil, größere Schnittwunden zu verstreichen. Dazu eignen sich Baumteer, Baumwachs oder Wachsteer. Auch ältere Wunden sollten sauber ausgeschnitten und behandelt werden.
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